2004 das erte mal auf Kuba.

Alle Informationen, Fotos (Digital Olympus C725UZ / analog Nikon) und Preise beziehen sich auf das Jahr (4.12 - 16.12.) 2004!.

in arbeit.

Oktober 2008. Ich muss hier raus. Biete einfach bei ebay auf einen Flug den jemand nicht wahrnehmen kann und schups, es geht nach Cuba.

Im Flieger sitzt Waldi zwei Reihen vor mir. Quatsch jeden seiner Nachbarn an. Bearbeitet Fotos an seinem Notebook. Ist tätowiert. Schon recht speziell. Eine Stunde vor der Landung kommen wir ins Gespräch. Nach der Landung teilen wir uns ein Taxi und landen in einer Casa partikulares die Waldi schon kennt. Er hat schon länger auf Cuba gelebt und wird mir Zeigen was man alles wissen muss, um die Insel zu schätzen. Er ist ein Freigeist und ein wenig überrascht, dass ich nach Cuba komme, um mich treiben zu lassen. Also kein Pauschaler. Er ist Maler und Tätowierer. Wie er schreibt ein "Spezialist, Prokurist, Berater und Coach Auf dem Gebiet: des „BEWUSSTEN SOZIALEN ABSTIEGS“ und der „LEBENSBILANZ IM MATERIELLEN, GEISTIGEN UND SEELISCHEN BEREICH“

Wir kommen in der Neptuno unter, der Verbindung der Altstadt zur Uni von Havanna. Später machen wir uns dann auch auf den Weg in Richtung Passeo de Prado. Künstler kommen dort am Wochenende hin, um Ihre Werke zu verkaufen (Stand 2004, Der Tag wechselt in den folgenden Jahren je nach Politischer Genehmigung. Samstag oder Sonntag.) Er stellt mich seinen Künstler Freunden vor. Wir drehen einige Begrüßung Scene. Teils 2 -3 mal bis alles im Kasten ist. Ab und an übersetzt mir Waldi etwas Spanisch. Später ziehen wir weiter in die Altstadt. PC040584_S_Neptuno_Richtung_Prado
PC040586_S_Seitenblich_von_Neptuno_Richtung_Capitol Blick von der Neptuno in Richtung Capitol. Hinten rechts befindet sich das Tabak Museum von Havanna. Zum Capitol noch eine Anmerkung. Das bekannteste steht in Washington, und in vielen (allen?) Bundesstaaten der USA gibt es Interessanter weise auch solche Gebäude. Nach Wikipedia war Kuba mal als Bundesstaat der USA geplant.
PC040592_S_Kunstmart_Paseo%20del%20Prado%20La%20Habana Wir kommen in der Neptuno unter, der Verbindung der Altstadt zur Uni von Havanna. Später machen wir uns dann auch auf den Weg in Richtung Passeo de Prado. Künstler kommen dort am Wochenende hin, um Ihre Werke zu verkaufen (Stand 2004, Der Tag wechselt in den folgenden Jahren je nach Politischer Genehmigung. Samstag oder Sonntag.) Er stellt mich seinen Künstler Freunden vor. Wir drehen einige Begrüßung Scene. Teils 2 -3 mal bis alles im Kasten ist. Ab und an übersetzt mir Waldi etwas Spanisch. Später ziehen wir weiter in die Altstadt.
Luis Hernández - El Plátano (R.I.P. vermutlich 9.Januar 2017) er bevorzugte S/W Filme. Ich gab einige meiner Filme ab. Waldi erklärte mich sowieso für Verrückt, dass ich noch eine Spiegelreflex dabei hatte oder sogar zwei :-) 033_NC_Luis%20Hernandez%20-%20El%20Platano
Auf dem Weg dorthin treffen wir Leo, einen deutschsprachigen Tätowierer, der von Waldi Farben bekam. Man bringt seinen Freunden mit was sonst schwer zu bekommen ist. Wobei man auf Cuba alles bekommt. Vom Obispo geht's durch eine Hinterhofgalerie zu Ihm. PC040607_S_Hinterhof_obispo_leo
Wir halten Ausschau nach einer Gruppe, die auf Stelzen durch die Straßen tanzt. Eine der Tänzerinnen ist seine Freundin Lethi. Die Gruppe ist dann auch schnell gefunden. Wir ziehen mit der Gruppe durch die Straßen. Am Ende verabreden wir uns mit Lethi in Ihrer Wohnung. PC040599_S_Tanzgruppe_mit_lethi
Über den Dächern von Havanna hatte sie, eine kubanische „Penthaus“ Wohnung, leider in genau diesem Zustand. Recht Sanierungsbedürftig. Außen auf dem Balkon hatte man eine herrliche Aussicht über die Altstadt. Auf dem Nachbargebäuden züchtete jemand Tauben. Man sieht einen Wald von Antennen und Wäsche, die zum Trocknen auf den Leinen der Dächer hängt. 017_NC_S_blick%20von%20lethis_wohnung_taubenzuechter_und_antennen Analog 019_NC_S_von_lethis_wohnung_waesche Analog
Etliche Kontakte, die ich in diesen Tagen gemacht habe, halten bis heute. Zum Beispiel Pantoja ein begnadeter Künstler der die Ausreise in die USA geschafft hat.

Waldi und ich tauschen uns aus, er bekam technische Unterstützung zur Verbesserung der Qualität seiner Videos, indem ich die Auflösung erhöhe. Wäre echt schade gewesen, wenn die Qualität seiner Dokumentation lausig geblieben wäre.
016_NC_S_pantoja Analog
Es stellt sich bei unseren Streifzügen raus, dass es nicht verkehrt ist Spanisch zu lernen. An der Uni von Havanna kann man sich für Kurse anmelden, das geht aber nicht mal eben. Ein wenig Bürokratie gibt es auch auf Cuba und die Kursdauer entspricht meiner verfügbaren Zeit auf Kuba. Aber Waldi hat Seine Ex Professorin Regula in petto. Wie suchen Sie im Studienzimmern auf und ich bekomme Sprachunterricht. 4 Tage mehr Zeit will ich nicht invertieren, immerhin bin ich nur zwei Woche auf Cuba und die ersten Tage sind um. In 2 Wochen hätte die Professorin mich fit gemacht, wie sie sagt. Aber nach den Tagen kriege ich die Zahlen, Deklination (rudimentär) und einfache Konversation hin. Zumindest kann ich Essen, Trinken und Unterkünfte klar machen. Schneller habe ich nie wieder Fremdsprachen gelernt, wenn auch zu wenig. PC060688_S_Uni_Havanna
Nebenbei haben wir einen Abstecher in das Rechenzentrum von der Uni gemacht. Oder einen Teil davon. Recht aktuelle Rechner (486er) gabs dort. einen 2 Mbit Internetanbindung. Für 10 Dollar konnte ich dann dort die Zeit über meine Mails lesen. Die einzigen Dollar die ich ausgegeben habe. Kurz vor meiner Abreise hat Fidel Casto den Dollar auf Kuba verboten. Man darf nur den Konvertiblen Peso (1:1 zum Dollar) verwenden. Der wiederum 1:24 in Peso Cubano gewechselt werden kann, aber schlecht zurück. Devisen sollen in Hand des States bleiben. Die ganzen Dollar, die ich mitgenommen habe zum Umtauschen habe ich auf die oben erwähnten 10 Dollar wieder mit heimgenommen. Touristen, die dennoch ihre Dollar eintauschen wollten, mussten 10% Abschlag in Kauf nehmen. Von daher war es dann günstiger Euro zu tauschen. Und auf der Bank mit Karte zu wechseln. Erstaunlich aber Kartennutzung in Banken funktioniert.

Das Bild zeigt die Bücherei, die nicht so gut ausgestattet war.
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Am ersten Abend streifen wir dann noch zu ein paar Bars und landen im La Bodeguita del medio. Hemingwas Lokal für Mojitos. IMG_0039_S%20La%20Bodeguita%20del%20medio
An den folgen Tagen trennen sich dann zeitweise unsere Wege. Ich mache mich auf, um Spanisch zu lernen. Und erkunde Havanna auf meine Art. Mit viel laufen, bis ich lerne wie man einheimische Taxis anhält und damit wie die Kubaner fährt, dauert noch etwas. Auf einem Flohmarkt wurde ein Moped marke Eigenbau angeboten. Rasenmäher Motor, Waschmaschinen Antriebsrad und Keilriemen. Fertig ist das Moped. 027_NC_S_selbstbau-moped